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Meet the Expert: Peter Benninghaus

Kleine und mittelständische Unternehmen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben in Peter Benninghaus einen erfahrenen Ansprechpartner für unsere alternativen, auf Investitionsgütern beruhenden Lösungen zur Liquiditätssteigerung und Finanzierung.

Herr Benninghaus, verraten Sie uns etwas über Ihren beruflichen Hintergrund!

Seit 1993 bin ich in der Leasingbranche tätig. Auf meinen Stationen, unter anderem VR Leasing, Deutsche Leasing und GE Capital, habe ich umfassend Kenntnisse in der Objektfinanzierung sammeln können. Schwerpunkte waren dabei Maschinen und Anlagen in den Branchen Druck sowie Metall, Kunststoff und Holz. Vor meinem Wechsel zu Close Brothers Asset Finance habe ich für zwei Jahre die Seiten getauscht und als Einkäufer in einem Druckereiunternehmen tätig. Das sind wichtige Erfahrungen, die ich jetzt wieder einbringen kann.

Warum sind sie zu Close Brothers Asset Finance gewechselt?

Mir liegt die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen sehr am Herzen. Da passt es gut, dass Close Brothers Asset Finance individuell zugeschnittene, faire Finanzierungsformen anbietet, die vielen Betrieben gerade auch dann weiterhelfen können, wenn andere Lösungen nicht mehr funktionieren oder zu bürokratisch und langwierig sind. Insbesondere das in Großbritannien seit Jahrzehnten etablierte aber in Deutschland bisher kaum bekannte Sale-und-Mietkauf-Back-Modell ist eine sehr pragmatische Art der Wirtschaftsförderung, die ich sehr gerne bekannter mache. Durch den Verkauf bestehender Maschinen und Anlagen und die anschließende Rückmietung können KMU mit dieser Lösung ihre Liquidität steigern und finanzielle Mittel etwa für Anzahlungen bei Neuanschaffungen, Umschuldungen, Management-Buy-ins oder -Buy-outs generieren.

Überzeugt hat mich zudem, dass die Close Brothers Asset Finance GmbH auf ein vergleichsweise kleines Team sehr erfahrener Vertriebsmitarbeiter setzt, die die Märkte und die Situation der Kunden sehr genau kennen und in flachen Hierarchien selbstständig und weitgehend eigenverantwortlich arbeiten. In einem solchen Umfeld meine eigene Erfahrung einzubringen, mich den Marktherausforderungen zu stellen und zu einem wachsenden, zufriedenen Kundenstamm beizutragen ist eine persönliche Herausforderung, die mich besonders reizt und der ich mich gerne stelle.

Ein dritter Grund ist schließlich, dass wir zur Close Brothers plc gehören. Die britische Handelsbank blickt auf eine über 100 Jahre währende Tradition zurück und ist grundsolide, vertrauenswürdig und als Finanzierungspartner des Mittelstands vielfach prämiert. Auf dieser Basis – und auf Basis des überzeugenden Geschäftsmodelles – sehe ich gute Chancen, auf dem deutschen Markt noch stärker Fuß zu fassen.

Welche Aufgaben standen bei Ihnen nach dem Wechsel ganz oben auf der Liste?

Zunächst habe ich natürlich meine internen Hausaufgaben gemacht: Ich habe mich mit den neuen Abläufen und IT-Strukturen befasst und ausgiebig mit meinen neuen Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gesprochen. Dabei habe ich festgestellt, dass es hier nicht nur eine sehr gute Führungskultur gibt, sondern – trotz oder gerade auch wegen der unterschiedlichen Verantwortlichkeiten – auch eine sehr gute Teamkultur, in der wir uns bei Bedarf gegenseitig unterstützen. Nahezu parallel habe ich auch schon mit der Pflege von Bestands- und der Akquisition von Neukunden in meiner Region begonnen. Mein Fokus liegt dabei, entsprechend meiner beruflichen Erfahrung und den Fokusgruppen unseres Unternehmens, auf KMU aus der Druckbranche sowie aus der Metall-, Kunststoff- und Holzverarbeitung. Zudem spreche ich entsprechende Maschinenhändlern und Hersteller an.

Wie hilft Ihnen Ihre zwischenzeitliche Tätigkeit als Einkäufer in einem Industrieunternehmen bei Ihren neuen Aufgaben?

Die Position als Einkäufer im Druckwesen war ein sehr interessanter und weiterführender Perspektivwechsel für mich. Durch die Tätigkeit habe ich mein Wissen über die Druckbranche und generell über Abläufe in produzierenden Unternehmen erworben, etwa über die Beschaffungsprozesse und die Lieferantenstruktur, über Maschinenanforderungen, Denkweisen, Entscheidungsabläufe sowie den Workflow. Dadurch habe ich auch ein noch tieferes Verständnis für die Faktoren entwickeln können, die die Entscheidungen von Unternehmen bei Finanzierungsfragen beeinflussen. Die Erfahrungen kann ich nun bei meinen Kunden einsetzen und ihnen auch einmal Hilfestellungen und Tipps geben, sofern ein Rat von außen gefragt ist.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten drei Herausforderungen in den nächsten Jahren?

Close Brothers Asset Finance hat in Großbritannien zwar eine sehr traditionsreiche Konzernmutter, ist aber erst seit wenigen Jahren auch in Deutschland aktiv. Und auch das Sale-and-Mietkauf-Back-Modell wird erst seit wenigen Jahren hier angeboten. Die Hauptherausforderung wird daher sein, sowohl das Unternehmen als auch das Finanzierungsmodell bei einer wachsenden Zahl von KMU aus unseren Fokusbranchen bekannt zu machen und Interesse für unser Angebot zu wecken.

Die nächste Herausforderung ist es dann, ausreichend Vertrauen und Überzeugung aufzubauen, um aus dem Interessenten einen Neukunden zu machen. Dazu suche ich – auch in Zeiten von Corona – mit jedem Unternehmen das persönliche Gespräch und entwickle gemeinsam mit meinem Gegenüber Finanzierungslösungen, die die individuelle Situation und die Interessen des Betriebs bestmöglich berücksichtigen und es wirklich weiterbringen.

Die dritte Herausforderung ist schließlich, mich als Vertreter der Close Brothers Asset Finance GmbH als verlässlicher Partner für KMU zu etablieren. Dazu bin ich jederzeit da, wenn ein Kunde mich braucht, höre zu, passe bestehende Lösungen an oder zeige neue Lösungswege auf.

Welche Ratschläge für das Arbeitsleben würden Sie sich selbst auf den Weg geben, wenn Sie noch einmal 30 Jahre jünger wären und neu einsteigen würden?

Ich würde meinem mir selbst raten, immer neugierig und offen zu sein, nie aufzuhören, zu lernen und Dinge zu hinterfragen. Dazu würde ich empfehlen, empathisch zu sein und unterschiedlichste Sprachen, Kulturen und Denkweisen kennenzulernen, um ein noch besseres Verständnis für unterschiedlichste Menschen aufzubauen und die eigene soziale Kompetenz zu verbessern. Solche Eigenschaften und Fähigkeiten sind nicht nur privat hilfreich, sondern auch im Beruf entscheidend, denn Geschäfte werden trotz aller Digitalisierung auch heute noch zwischen Personen gemacht. Ein finaler Rat wäre, auch in der Arbeitswelt immer darauf zu achten, ausreichend Spaß zu haben.