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Etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland plant höhere Investitionen in Sachanlagen als üblich

Rund 70 Prozent erwarten Wachstum ihrer Branche, gut 40 Prozent ihres Betriebs / Fast gleiche Werte in beiden Branchen

Die Investitionsbereitschaft in zwei deutschen Kernbranchen ist hoch: Immerhin rund jeder vierte Betrieb aus dem verarbeitenden Gewerbe (28 Prozent) und dem Baugewerbe (22 Prozent) plant, innerhalb eines Jahres mehr als üblich in Sachanlagen zu investieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Finanzierungsspezialisten Close Brothers Asset Finance GmbH (CBAF) aus Mainz unter jeweils 200 Unternehmen der beiden Branchen in Deutschland. Weitere sechs von zehn Unternehmen (verarbeitendes Gewerbe: 62 Prozent, Baugewerbe: 70 Prozent) möchten Ihre Investionen in Sachanlagen darüber hinaus auf dem üblichen Niveau beibehalten. In dieser Hinsicht weniger als üblich auszugeben planen nur 8,5 Prozent der verarbeitenden Betriebe und 6,5 Prozent der Bauunternehmen.

Die Investitionsabsichten sind offensichtlich das Ergebnis einer insgesamt positiven Stimmung in beiden Branchen. Denn die Umfrage zeigt auch, dass knapp sechs von zehn Befragten (verarbeitendes Gewerbe: 57 Prozent, Baugewerbe: 58,5 Prozent) in der Post-Covid-19-Zeit ein moderates Wachstum ihrer Branche erwarten und jeder Zehnte (verarbeitendes Gewerbe: 10 Prozent) oder fast jeder Zehnte (Baugewerbe: 7,5 Prozent) sogar ein signifikantes Wachstum. Insgesamt sind damit fast 70 Prozent aller Unternehmen bei dieser Frage zuversichtlich. Damit verbunden ist schließlich die Einschätzung von vier von zehn Umfrageteilnehmern (verarbeitendes Gewerbe: 43 Prozent, Baugewerbe: 41,5 Prozent), dass auch das eigene Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten wachsen wird.

Trotz der ingesamt überwiegenden Wachstumserwartung befürchten die Wenigsten Probleme bei der Einstellung ausreichend qualifizierten Personals. Nur rund jeder zehnte Befragte (verarbeitendes Gewerbe: 10,5 Prozent, Baugewerbe: 8,5 Prozent) erwartet hier Schwierigkeiten. Die große Mehrheit (verarbeitendes Gewerbe: 89,5 Prozent, Baugewerbe: 91 Prozent) der Unternehmen ist diesbezüglich zuversichtlich (verarbeitendes Gewerbe: 48 Prozent, Baugewerbe: 53 Prozent) oder sogar sehr zuversichtlich (verarbeitendes Gewerbe: 41,5 Prozent, Baugewerbe: 37,5 Prozent).